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Jeder dritte Erwachsene und sogar fast jedes zweite Kind leidet heute unter Allergien. In Wohnräumen sind Schimmelpilze die häufigsten Auslöser solcher Empfindsamkeiten. Dabei reicht schon ein minimaler Schimmelfleck, etwa von der Größe einer Briefmarke, um Millionen von Sporen an seine Umgebung abzugeben, die dann über die Atemwege aufgenommen werden. Hautreizungen, ständige Müdigkeit, Schwindel und Atemwegserkrankungen, von Reizhusten bis hin zu schwerem Asthma, sind die traurige Folge. Ein physikalischer Vorgang ist die Hauptursache der Schimmelbildung: Die Feuchtigkeit aus der Raumluft kondensiert auf Flächen, die kühler sind, als die übrige Umgebung. Mit dieser Feuchtigkeit hat der Schimmel, dessen Sporen auf Oberflächen und in der Luft schwach verteilt grundsätzlich überall vorhanden sind, die Voraussetzung zu wuchern und seine schädliche Wirkung zu entfalten. Da Schimmelpilze ein spezielles Milieu mögen, ist Vorsorge die wichtigste Maßnahme.
Wegen ihrer hervorragenden klimatischen Eigenschaften, besonders in Innenräumen, sind kalkhaltige Wandfarben sehr zu empfehlen. Diese rein mineralischen Anstriche regulieren das Raumklima, indem sie überschüssige Luftfeuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Dank ihrer natürlichen mineralischen Zusammensetzung bieten ökologische empfehlenswerte Kalkfarben zuverlässigen Schutz vor Feuchtigkeit und Schimmelbildung – sie lassen die Wände „atmen“. Denn erst wenn Wände schwitzen, werden Sie krank. Die meisten der über 200.000 Schimmelpilzarten gedeihen am besten bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von über 70 Prozent. Mit der hohen Alkalität von Kalkoberflächen wird der schädliche Pilzbefall verhindert und gleichzeitig das Raumklima reguliert.
Aufgrund der neuen Energieeinsparverordnung, stark abdichtender Isolierfenster und falscher Lüftungsgewohnheiten, werden heute optimale Lebensbedingungen für Schimmelpilze geboten. Es gibt aber noch andere Helfer im Kampf gegen Schimmel, Feuchtigkeit und Co., die wir auf dieser Seite kurz vorstellen. Bezugsadressen über aufgeführte Materialien und Geräte erhalten Sie über unsere Redaktion.
Im Kampf gegen hohe Luftfeuchtigkeit hat sich auch der Einsatz von Luftentfeuchtern bewährt. Automatische Luftentfeuchter mit einstellbarem Hygrostat saugen die feuchte Raumluft über eine Kühlschlange an und kühlen diese bis unter den Taupunkt ab. Die Feuchtigkeit schlägt sich auf der Kühlschlange nieder und tropft in den Sammelbehälter. Die Trockenluft wird erwärmt und über die Vorderseite an den Raum abgegeben. Dadurch wird immer für einen optimalen Feuchtigkeitsgrad gesorgt.
Sehr nützlich in der Schimmelproblematik ist der Einsatz eines Hygrometers, an dem zu jedem Zeitpunkt der Stand der Raumluftfeuchte abgelesen werden kann. Optimal sind digitale Thermo-Hygrometer, die über akustische und optische Signale anzeigen, wann ein kritischer Bereich der Luftfeuchtigkeit überschritten wird und so die Gefahr einer Schimmelbildung besteht.
Nicht scheuerbeständig nach DIN, aber atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend, schimmelhemmend, antibakteriell und antistatisch sind BHS-Kalkfarben. Ob als normale Farbe für den Innen- oder Außenbereich, oder für die Innengestaltung gibt es sie auch in Dekorstruktur. (auch abtönbar)
Kalkhaltige Wandoberflächen entziehen Schimmel den Nährboden. „Atmende“ Wände beugen vor: Die Auswahl der Baustoffe ist ausschlaggebend, um ein gesundes Raumklima zu erhalten.
Zwischen Wand und Möbeln staut sich kalte Luft. Die Folge: Oberflächlicher Schwarzschimmel bildet sich. Hier wirkt die RIWAK-SOCKELHEIZUNG. Im Sockelbereich hinter den betreffenden Bauteilen angebracht erwärmt sie die gestaute Luft, erreicht so eine Zirkulation und verhindert dadurch die gefährliche Schimmelbildung.

BHS-Klimaplatten aus Calcium-Silikat sind die ökologische Lösung zur Innendämmung. Sie sind nicht nur hervorragend feuchtigkeitsregulierend und schimmelresistent, sondern auch gut wärme- und schalldämmend und damit der ideale Baustoff zum Einsatz gegen Schimmel in Wohnräumen und für ein gesundes Wohnklima.
Alle Fotos: SR
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