"Zauberwasser" am Mauerwerk (1)
Injektionsmittel für Mauertrockenlegung - die neue chemische Wunderkeule - mit 10-30 Jahren Garantie für garantierte Gesundheitsschäden?

Im Volksmund auch als Injektagen bekannt, erfreuten sich diese in der Vergangenheit großer Beliebtheit. Im Zuge der Entwicklung kamen immer mehr Zweifel an der effektiven Wirksamkeit, der fachgerechten Ausführung und der ökologischen Unbedenklichkeit zu Tage. In verschiedenen losen Fortsetzungen wollen wir hier eine Betrachtung dieser Verfahren veröffentlichen. Grundlage dafür bilden wissenschaftliche Betrachtungen, aber vor allem die praktische Anwendung an den Gebäuden verschiedenster Anbieter, Verfahren und chemischen Mitteln. Hierzu wurden seit mehreren Jahren Unterlagen gesammelt, Objekte beobachtet und Recherchen durchgeführt. Auf Grund der Vielfalt wird es natürlich nur ein Auszug mit einer teilweisen einseitigen Betrachtungsweise bleiben. Eins jedoch bleibt unumstritten, trotz vieler wissenschaftlicher Grundlagen, theoretischer Bewertung und jahrzehntelanger Garantie haben praxisbezogene, fachlich fundierte Bewertungen eine weitaus größere Aussagekraft. Unter Berücksichtigung der physikalischen Gesetzmäßigkeiten und dem Einsatz von aussagefähigen Messmethoden, werden diese noch untermauert. Interessant ist, dass trotz mehrfacher schriftlicher Bestellungen kein Anbieter bereit war, sein sonst doch so hoch gelobtes "Zauberwasser" unserer Zeitung zur Verfügung zu stellen. Das wir trotzdem zu solchen kamen, verdanken wir treuen Lesern unserer Zeitung. Eine entsprechende Auswertung erfolgt in einer der nächsten Ausgaben. Sollten Sie auch so Jhre Erfahrungen mit dem "Zauberwasser" haben, würden wir uns natürlich auf eine Zuschrift von Ihnen freuen.

Zweimaliger Versuch der Trockenlegung
mit "Zauberwasser".

Foto: SR
"Zauberwasser" nimmt Rücksicht auf die Natur.
Keine Bohrlöcher im Baumbereich = keine
Behandlung des Mauerwerks !

Foto: SR
 
Die Bohrlöcher für die an diesem Gebäude zum zweiten Mal durchgeführte Injektage kann man maximal als "Zierwerk" bezeichnen.
Foto: SR
 

Quelle: Sanierungsratgeber